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	<title>Martin-Luther-Gemeinde</title>
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		<title>Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf – Leben und Werk</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde des Männertreffs, aus gutem Grund möchten wir heute unseren Vortrag mit der Tageslosung beginnen: a)   Hesekiel 36, V. 29:  „Ich will Euch von all Eurer Unreinheit erlösen.“ b)   1. Petrus 1, V. 18 + 19: „Ihr wisst dass &#8230; <a href="http://www.mlg-raunheim.de/2012/02/nikolaus-ludwig-graf-von-zinzendorf-leben-und-werk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Liebe Freunde des Männertreffs,</p>
<p style="text-align: justify;">aus gutem Grund möchten wir heute unseren Vortrag mit der Tageslosung beginnen:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">a)   Hesekiel 36, V. 29:  „Ich will Euch von all Eurer Unreinheit erlösen.“</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">b)   1. Petrus 1, V. 18 + 19: „Ihr wisst dass Ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von Eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eine unschuldigen und unbefleckten Lammes.“</p>
<p style="text-align: justify;">Was sagt Ihnen der Name Graf Zinzendorf auf Anhieb? Wir sind der Meinung, dass er für uns evangelische Christen  wichtig genug ist, Ihnen sein Leben und seine Werke  in einem Vortrag vorzustellen; Sie werden ihn vermutlich schon eher kennen, wenn ich Ihnen sage, dass er der Gründer der Herrnhuter Brüdergemeine und, ab 1731, Herausgeber der Herrnhuter Losungen ist, einem evangelischen Andachtsbüchlein, das bis auf den heutigen Tag regelmäßig in etwa 40 Sprachen erscheint. Er ist, zusammen neben Philipp Jacob Spener und August Hermann Francke, die dritte große Gestalt des deutschen Pietismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zinzendorfs waren ein altes österreichisches Adelsgeschlecht, mehrheitlich evangelisch und im 17. Jahrhundert in den Reichsgrafenstand erhoben.<br />
Nikolaus Ludwig von Zinzendorf wurde am 26.Mai 1700 in Dresden geboren; sein Vater war Georg Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf, seine Mutter war Charlotte Justine von Gersdorff. Philipp Jacob Spener war ein Taufpate. Der Vater verstarb im Jahr seiner Geburt und Zinzendorf kam zu seiner Großmutter, Henriette Katharina von Gersdorff nach Grosshennersdorf in der Oberlausitz, wo er bis zu seinem 10. Lebensjahr blieb. Von 1710 bis 1715 besuchte er das Pädagogium der Frankeschen Stiftungen in Halle; sowohl seine Großmutter als auch das Umfeld, in dem die Zinzendorf’sche Familie verkehrte (dazu zählten natürlich auch Spener und Francke), waren stark vom Pietismus geprägt. Dadurch erhielt Zinzendorf seine sog. „Prinzipia“, d.h. seine Lebensprägung im pietistischen Sinn; er entwickelte eine Frömmigkeit, die in „der zärtlichen Anhänglichkeit an den Heiland“ ihr Ziel hatte. Während seiner Ausbildung in den Francke’schen Stiftungen nahm er aufgrund seiner adeligen Herkunft seine Mahlzeiten an der Tafel Franckes ein; dadurch hatte er Zugang zu „den erbaulichen Nachrichten aus dem Reich Gottes“ und zu Missionsberichten und zu Missionaren, die in diesem Zentrum des Pietismus ein- und ausgingen. Es darf also nicht verwundern, dass hier der Keim zu seiner späteren  Missionstätigkeit gelegt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Von 1716 bis 1719 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität von Wittenberg (nicht in Halle!!) auf Anordnung eines Onkels und Vormundes, der ihm ausdrücklich den Besuch theologischer Kollegs untersagte. Dies hielt Zinzendorf jedoch nicht davon ab, sich mit entsprechender Lektüre zu befassen und mit Theologen auseinander zu setzen und sich dadurch eine nicht geringe theologische Bildung zu erwerben.</p>
<p style="text-align: justify;">Schwerpunkte in theologischer Bildung sah er im Studium der Bibel in ihren Ursprachen, in Predigten über das Glaubensbekenntnis, in Luthers Erklärung des zweiten Artikels (Erlösung des Menschen durch den Tod Jesu Christi); besonders arbeitete er sich durch   die Schriften von Spener und Francke. Durch seine Kontakte mit Professor Wernsdorf, einem Vertreter der (Spät-)Orthodoxie, machte er sich eingehend mit dem Unterschied zwischen Orthodoxie und Pietismus vertraut.</p>
<p style="text-align: justify;">(Hier wird ein(e) anwesende(r) Pfarrer(in) um Erläuterung von Orthodoxie und Pietismus und ihre Unterschiede gebeten!)</p>
<p style="text-align: justify;">Von 1719 bis 1720 machte er sich auf die „Kavalierstour“, das ist die Umschreibung für die Bildungsreise für junge Adelige; sie diente der Verfestigung der Sicherheit in Benehmen und gesellschaftlichem Umgang. Er reiste in die kulturellen Zentren Westeuropas, in die Niederlande und nach Paris, wo sich ihm, besonders in den Niederlanden, die bunte konfessionelle Vielfalt erschloss. Er kannte bis dato ja nur die Welt des Luthertums und traf jetzt auf Calvinisten, Katholiken, Anglikaner und Mennoniten.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz aller erkennbaren unausräumbarer konfessionellen Meinungsverschiedenheiten glaubte Zinzendorf ein wesentliches Grundelement des christlichen Glaubens bei allen Konfessionen zu erkennen, das ein gegenseitiges Annehmen als Kinder Gottes möglich mache (die sog. „philadelphische Gemeinschaft“). Im Jahre 1721 machte er die Bekanntschaft der Comtesse Erdmuthe Gräfin Reuß-Ebersdorf, die er 1722 heiratete. Die Beziehung zu der Grafenfamilie festigte Zinzendorfs Theologie und Frömmigkeit, die im Gegensatz zu seiner rechtswissenschaftlichen Ausbildung stand. Er musste sich jetzt langsam entscheiden, wohin er sich beruflich orientieren sollte. Er beugte sich dann dem Druck seiner Familie und trat als Hof- und Justizrat in die Dresdener Regierung ein. Parallel zu seiner Tätigkeit begann er mit der Veranstaltung von Konventikeln (Versammlungen von Pietisten unterschiedlicher Herkunft) in seiner Wohnung, um die „zerstreuten wahren Kinder Gottes“ zu versammeln. Dies geschah, um die Gemeinschaft von Christen zu fördern. Ein Hauptanliegen Zinzendorfs kommt in einem Satz von ihm zum Ausdruck: „Ich konstatiere kein Christentum ohne Gemeinschaft“.</p>
<p style="text-align: justify;">1722 erwarb Zinzendorf von seiner Großmutter das Gut Berthelsdorf und begann sogleich mit der Einrichtung einer Hofgemeinde. Er ernannte den Theologen Johann Andreas Rothe zum Pfarrer und mit diesem, dem Görlitzer Pfarrer Schäffer, dem Schweizer Reformierten Friedrich von Wattewille und ihm selbst schloss er den Bund der „Vier Brüder“, deren Aufgabe die Förderung der Gemeinschaft der Kinder Gottes sein sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">An baulichen Maßnahmen wurde (in Berthelsdorf) ein Anstaltshaus mit Adelspaedagogium, ein Waisenhaus und eine Mädchenanstalt realisiert. Eine Buchdruckerei, die preiswert theologische Traktate, ein eigenes Berthelsdorfer Gesangbuch und einen günstigeren Bibeldruck produzieren sollte, wurde, da keine staatliche Genehmigung erhältlich war, nach Ebersdorf realisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Schriften (z.B. den „Dresdnischen Socrates“), die er dort (anonym) verfasste, richteten sich an die sich dem Christentum entfremdenden Bevölkerungsteile wie auch seine Ebersdorfer Bibel, die im Anhang etwa 3000 Verbesserungsvorschläge zur Lutherbibel hatte, erregten den Unwillen der Obrigkeit; die bei ihm stattfindenden Privatversammlungen wurden verboten.</p>
<p style="text-align: justify;">1722 gestattete Zinzendorf drei Familien aus Mähren, die als Glaubensflüchtlinge (resultierend aus der Verfolgung von Nichtkatholiken in den Habsburgischen Gebieten) zu ihm kamen, sich auf seinem Grund und Boden in der Nähe von Berthelsorf anzusiedeln; sie gründeten dort unter der Führung von Christian David die Siedlung Herrnhut.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese wuchs schnell durch Zureise von weiteren Glaubensflüchtlingen aus verschiedensten Glaubensrichtungen,  die von überall aus Deutschland nach Herrnhut kamen und hatte 1727 schon 300, und 1736 bereits knapp 700 Einwohner. Bald ergaben sich Probleme durch Anpassungsschwierigkeiten der Emigranten. Das lutherische Pfarrwesen war ihnen fremd (z.B. die Oblate beim Abendmahl oder die Privatbeichte), und ihre harsche Kritik an Pfr. Rothe und Zinzendorf selbst zwangen ihn, 1727 sich vom Staatsdienst beurlauben zu lassen (er kehrte auch nicht mehr dahin zurück) und sich ganz auf die Versöhnung und Einigung der unterschiedlichen Glaubensprägungen (Wiederherstellung des Friedens in Herrnhut) zu konzentrieren. Seine Bemühungen fanden ihren Erfolg in einem Abendmahlsgottesdienst in der Berthelsdorfer Kirche am 13. August 1727, wo der Zusammenschluss der Einwohner Herrnhuts zur Brüdergemein(d)e durch den Geist Gottes stattfand.( Zitat nach diesem Gottesdienst: “Wir lernten lieben“)</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den Statuten war die Brüdergemeine in die lutherische Landeskirche zwar eingebunden, hatte aber das „philadelphische Gemeindekonzept“ (d.h. Christen in beständiger Liebe mit allen Brüdern und allen Kindern Gottes in allen Religionen/Konfessionen) zur Grundlage. Dieses Dorf entwickelt sich nun zu einem Zentrum des Pietismus in Deutschland. Wie war das Leben der Brüdergemeine nun strukturiert?</p>
<p style="text-align: justify;">Zitat: Den geistlichen Mittelpunkt ihres religiösen Gemeinschaftslebens fanden die Brüder in den täglichen Zusammenkünften im Betsaal der Gemeine. Gleich früh morgens um 5 Uhr versammelte man sich zu einer Betstunde der um ½ 9 Uhr eine weitere für alte und schwächliche Personen folgte. Jeder Tag schloss mit einer Singstunde, in der vom leitenden Bruder angestimmt, eine Fülle älterer oder neu gedichteter Lieder meist fröhlichen Inhalts gesungen wurde. Zinzendorf hat eine unzählige Menge Lieder gedichtet. An Sonn- und Feiertagen fanden bis 1735 des Vormittags keine Andachten statt, weil die Herrnhuter in die Kirche nach Berthelsdorf gingen, um die Predigt ihres hochgeschätzten Pfarrers Andreas Rothe zu hören. Am Sonntagnachmittag gab es im Herrnhuter Betsaal eine Fremdenstunde, an der Gäste aus der Umgebung teilnahmen, für die die Predigt des Morgens wiederholt wurde. Danach folgten Ansprachen an die einzelnen Stände: die Eheleute, die ledigen Brüder und Schwestern und die Kinder. Am Abend wurde für die Gesamtgemeinde ein Schriftwort ausgelegt und auf die besonderen Bedürfnisse angewandt. Eine besondere Versammlung nach dem Vorbild der ersten Christen war eine Feier mit reichem Chorgesang: das Liebesmahl, ein gemeinschaftliches Essen. Der Sinn der Liebesmahlfeier lag in der Betonung des Gefühls geschwisterlicher Verbundenheit auf Grund gemeinsamer Glaubenserfahrungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Mittelpunkt stand die Versammlung, dem Gottesdienst gleich. Agape (Liebesmahl) und Fußwaschung, wie auch die Trennung nach Geschlechtern und Familienstand, sogenannte Stände, wurden eingeführt; sittliche Gefährdung sollte vermieden werden und  gruppenspezifische Seelsorge dadurch ermöglicht werden. Die Herrnhuter Gemeinde war aber nicht nur eine Erbauungsgemeinschaft, von denen es im Pietismus viele gab, sondern ein durchgegliederter religiöser und sozialer Organismus mit eigenen Lebensgesetzen, äußerlich angeschlossen an die Dorfordnungen der sächsischen Lausitz. Die alltägliche Arbeit trat in den Dienst des Ganzen. Die einzelnen Stände bildeten christliche Arbeitsstätten, die wie die Verkaufsläden im Dienst der Gemeinde standen. Es gab auch einen Gasthof, eine Apotheke und einen Arzt. Alle Arbeit galt den Brüdern und Schwestern als Gottesdienst. Die große Besonderheit der Brüdergemeine war die Lospraxis; das hieß, dass dem Heiland vorgelegte Fragen (Personalentscheidungen, Eheschließung, Reisepläne und Verhandlungen) durch das Los entschieden wurden. Zinzendorf bereiste andere Städte, um seine Idee der Brüdergemeine zu verbreiten, aber alle Bemühungen blieben letztendlich erfolglos.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein folgenreicher Aufenthalt in Dänemark anlässlich der Thronbesteigung des frommen Christian VI. von Dänemark brachte ihn während der Feierlichkeiten mit einem befreiten farbigen Sklaven (aus Westindien) zusammen und brachte ihn so auf die Idee der Mission; er konnte seine Gemeinde dafür begeistern, und so zogen ab 1732 die ersten Missionare in die Karibik. Bis zu Zinzendorfs Tod wurden 28 Gebiete der Welt durch 226 Herrnhuter Brüder missioniert. Auszeichnend für ihre Bemühungen war, dass sie zwar Verbindung zu den betreffenden Kolonialmächten hatten, aber nicht in deren Auftrag arbeiteten und dass sie auf die kulturellen Besonderheiten der zu missionierenden Menschen eingingen. Die Missionare teilten praktisch das Leben mit den Menschen in jeder Beziehung, um ihnen so glaubwürdig wie möglich den christlichen Glauben vorzuleben</p>
<p style="text-align: justify;">Die äußere Situation Herrhuts war unsicherer denn je; deutschlandweit kursierten Gerüchte, dass Herrnhut ein Sektierernest sei und Zinzendorf ein Sektenstifter, die kaiserliche Regierung bezichtigte ihn der Abwerbung Habsburger Untertanen aus Mähren. Zinzendorf wurde des Landes verwiesen; diese Entscheidung wurde jedoch wieder aufgehoben. Zinzendorf sicherte sich nun in mehrfacher Hinsicht ab: Er überschrieb seine Besitzungen in der Oberlausitz der Gräfin; des weiteren ließ er einen Württemberger Theologen an der Uni Tübingen ein Gutachten einholen, das die evangelische Rechtgläubigkeit der Herrnhuter attestierte, und er selbst unterzog sich in Stralsund einem Examen, das seine Rechtgläubigkeit in allen Punkten der lutherischen Lehre auch bestätigte. Sein nächstes Vorhaben war, in den geistlichen Stand zu treten, für einen Vertreter des hohen Adels höchst ungewöhnlich, da der evangelische Pfarrer allgemein seit Luther aus dem Bürgertum kam. Zinzendorf legte 1734 in Tübingen zwei Predigten vor, mit denen er in den Kandidatenstand trat.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischenzeitlich hatte sich eine neue Opposition, und zwar aus dem Lager des Halleschen Pietismus, gebildet, bedingt durch die wachsende Distanzierung Zinzendorfs von der Halleschen Theologie und Frömmigkeit und seine Kontakte zu Personen und Gruppen, die in gegensätzlicher Auffassung zu den Hallensern standen. Da die Hallenser Rückhalt in ganz Deutschland hatten, waren sie immer gut über alles, was die Herrnhuter betraf, informiert, und in dem Grafen Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode hatten sie einen Vorkämpfer, der in Adelskreisen Zinzendorf zu diskreditieren wusste. Es ging sogar so weit dass der dänische König einen an Zinzendorf verliehenen Orden zurückforderte. Die Opposition gegen Zinzendorf nahm 1735 zu, als in der Brüdergemeine das mährische Bischofsamt eingeführt wurde und 1737 Zinzendorf sich zum Bischof weihen ließ. Wozu brauchte man nun Bischöfe? Damit steckte folgender Intention: Unstudierte Handwerker, wie z. B. David Nitschmann (der ebenfalls zum Bischof geweiht wurde) konnten in der lutherischen Kirche keine Ordination erlangen. Durch das böhmisch-mährische Bischofsamt und in dem preußischen Hofprediger Jablonsky, der aus dem polnischen Zweig der Unität kam und die Bischofswürde besaß, hatte man die Möglichkeit, zukünftig selbst zu ordinieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Frühjahr 1736 wurde Zinzendorf aus Sachsen ausgewiesen; er fand vorerst Unterkunft in der Wetterau auf der Ronneburg (bei den reformierten Grafen von Ysenburg- Büdingen) und 2 Jahre später wurde ein Gelände nahebei erworben und dort die Kolonie Herrnhaag gegründet, die im Jahre 1750 schon 1000 Einwohner umfasste. Herrnhaag unterschied sich von Herrnhut dadurch, dass es nicht in die existierende Pfarrei eingegliedert wurde, sondern die Einrichtungen und Ämter der mährischen Brüdergemeinde blieben unangetastet.</p>
<p style="text-align: justify;">Von 1741 bis 1742 wirkte Zinzendorf in Amerika, wo er in Pennsylvanien die deutschen lutherischen Siedler betreute. Auch hier wollte er eine konfessionsübergreifende „Gemeinde mit Gott im Geist“ aufbauen, was aber fehlschlug. Sein Besuch in Amerika hatte aber Folgen für die deutsche Brüdergemeine; auf einer Mitarbeiterkonferenz 1741 in London wurde festgelegt, das Amt des Generalältesten auf den Heiland zu übertragen. Dieser neue Spezialbund zielte in Richtung kirchlicher Eigenständigkeit. 1742 erhielten die Brüder im Preußen Friedrichs II. die Anerkennung als selbständige mährische Kirche mit bischöflicher Verfassung. Die Wetterauer Gemeinden schlossen 1743 einen gleichartigen Vertrag mit den Ysenburger Grafen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach seiner Rückkehr aus Amerika sah Zinzendorf seine Pläne durch diese Entwicklung gefährdet; er ließ alle schwebenden Verhandlungen niederschlagen und die Generalkonferenz auflösen und sich selbst als vollmächtigen Diener auf Lebenszeit mit allen Vollmachten ausstatten. Die Eindrücke, die er aus Amerika mitbrachte, nämlich Streben nach kindlicher Einfalt (Bezug: naive Natürlichkeit der Indianer) setzte er um, indem er die jungen Mitarbeiter um sich scharte; sie sollten „heiter-spielerisch“ aus der Erlösungsfreude heraus leben; die gottesdienstlichen Versammlungen wurden mit Musik, feierlichen Illuminationen und Andachtsbilder ausgestaltet. Ihre sprachliche Ausdrucksweise (Beispiel: „Als Wundenbienlein summte man um den Marterleichnam herum“) wurde absonderlich und Außenstehenden unverständlich. Ebenso verhielt es sich mit seiner „Ehereligion“; der Ehevollzug war ein sakramentaler Akt zwischen „Vize-Christus“ (=Mann) und der Brautgemeinde (=Frau). Dass diese Auswüchse Gegner auf den Plan riefen, war fast selbstverständlich.  Die Kritik war international und Zinzendorf konnte von der Gefährlichkeit dieser Entwicklung überzeugt werden; 1749 führte er die Brüdergemeinde auf besonnenere Lebensformen zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ende für die Herrnhaager Gemeinde kam, als ein Regierungswechsel anstand und die Zinzendorf-Opposition die Oberhand hatte. Die Gemeinde wurde bei der Huldigung des neuen Landesherrn aufgefordert, sich von Zinzendorf loszusagen, was sie nicht tat und daher des Landes verwiesen wurde. Zinzendorf machte von 1749 bis 1755 noch diverse Reisen; glanzvolle Höhepunkte gab es keine mehr in seinem Leben. Er verlor die alleinige Führungsrolle; eine Verfassungsstruktur, die in dieser Zeit ausgearbeitet wurde, kam erst nach dem Tode von Zinzendorf zum Tragen. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau (1756) heiratete er die jüngere langjährige Mitarbeiterin Anna Nitschmann. Am 9. Mai 1760 verstarb Nikolaus Ludwig von Zinzendorf in Herrnhut.</p>
<p style="text-align: justify;">Karl Barth hat positiv über Zinsendorf geurteilt und ihn als einen von der Sache her denkenden und redenden Oekumeniker gewürdigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der norwegische Lutheraner  Leiv Aalen, einer der schärfsten Kritiker, bezeichnete Zinzendorf als „ein Zeichen der Zeit, das uns, wie sonst wenige zum Nachdenken zwingt“.</p>
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		<title>Sommerlager 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 20:28:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem großen Erfolg von „Deutschland sucht den Superstar“, „X-Faktor“ und „Das Supertalent“ kommt jetzt unser „Superstar-Lager – Jesus sucht dich“. In unserem Zeltlager wollen wir gemeinsam herausfinden, was ein guter Superstar alles braucht, um eben ein Superstar zu sein! &#8230; <a href="http://www.mlg-raunheim.de/2012/01/sommerlager-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2012/01/Superstar.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1243" title="Superstar" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2012/01/Superstar-300x192.png" alt="" width="300" height="192" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem großen Erfolg von „Deutschland sucht den Superstar“, „X-Faktor“ und „Das Supertalent“ kommt jetzt unser „Superstar-Lager – Jesus sucht dich“. In unserem Zeltlager wollen wir gemeinsam herausfinden, was ein guter Superstar alles braucht, um eben ein Superstar zu sein! Wenn du auch herausfinden willst, wie sich so ein Leben anfühlt, dann bist du hier genau richtig!</p>
<p style="text-align: justify;">Wie immer bei unserem Zeltlager gibt es wieder viele spannende Geschichten aus der Bibel, tolle Spiele, verschiedene Workshops und viele nette Leute.</p>
<p style="text-align: justify;">Bist du also zwischen 7 und 16 Jahre alt, hast Spaß am Zelten und in der 5. Sommerferienwoche, also vom 29. Juli bis zum 03. August, Zeit? Dann drucke gleich die <a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2010/07/KIGO-Zeltlager-2012-Einladung.pdf">Anmeldung</a> aus.</p>
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		<title>Bilder Diakoniefest 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 20:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<title>Martin-Luther-Markt 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 20:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/10/Martin-Luther-Markt_2011.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1146" title="Martin-Luther-Markt_2011" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/10/Martin-Luther-Markt_2011.png" alt="" width="571" height="856" /></a></p>
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		<title>Schauspieler gesucht!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 21:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Kigo-Kids, Bald ist es wieder soweit . . . Weihnachten. Sicher freut ihr euch schon alle auf die Weihnachtsferien, die leckeren Kekse und die tollen Geschenke unter dem geschmückten Weihnachtsbaum. Wie jedes Jahr wollen wir auch dieses Jahr an &#8230; <a href="http://www.mlg-raunheim.de/2011/09/schauspieler-gesucht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Liebe Kigo-Kids,<a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/09/stern.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1112" title="stern" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/09/stern.jpg" alt="" width="188" height="179" /></a><br />
Bald ist es wieder soweit . . . Weihnachten. Sicher freut ihr euch schon alle auf die Weihnachtsferien, die leckeren Kekse und die tollen Geschenke unter dem geschmückten Weihnachtsbaum. Wie jedes Jahr wollen wir auch dieses Jahr an Heiligabend, also am 24.12.2011, ein Krippenspiel im Martin-Luther-Haus aufführen und dazu brauchen wir eure Hilfe. In diesem Jahr geht es um eine Oma, die ihr Enkelkind von der Weihnachtsgeschichte überzeugen will und dabei das Internet entdeckt. Die traditionelle Weihnachtsgeschichte mit Maria und Joseph ist so natürlich auch wieder dabei. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn ihr auch dieses Jahr mit dabei seid. Die Proben finden wöchentlich donnerstags von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Die erste Probe ist am Donnerstag den 29.09.2011. Da werden wie immer erst mal die Rollen verteilt und der Text durchgesprochen. Wir hoffen, dass ihr alle kommt und euch eure Rolle aussucht.<br />
<strong><em>Anna, Max, Domenik</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Diakonie- und Gemeindefest 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 12:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiviert]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/08/diakonie_2011.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1066" title="diakonie_2011" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/08/diakonie_2011.png" alt="" width="600" height="820" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ausflug der Frauenhilfe nach Schwetzingen</title>
		<link>http://www.mlg-raunheim.de/2011/07/ausflug-der-frauenhilfe-nach-schwetzingen/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 17:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Was wollt denn ihr gemeines Volk  hier?“ Auf eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert mitgenommen wurden die Damen der Evangelischen Frauenhilfe Raunheim und auch einige mitgereiste Herren in der Sommerresidenz in Schwetzingen des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor, der auch ab 1778 &#8230; <a href="http://www.mlg-raunheim.de/2011/07/ausflug-der-frauenhilfe-nach-schwetzingen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Was wollt denn ihr gemeines Volk  hier</strong>?“</p>
<p style="text-align: justify;">Auf eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert mitgenommen wurden die Damen der Evangelischen Frauenhilfe Raunheim und auch einige mitgereiste Herren in der Sommerresidenz in Schwetzingen des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor, der auch ab 1778 Kurfürst von Bayern war. Er  ließ das Schwetzinger Schloss und den Schlossgarten in den Jahren 1748 bis 1785 von namhaften Künstlern und Architekten errichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine adlige Hofdame im Rokokokleid dupierte die Raunheimer zunächst mit der Frage, was sie als gemeines Volk denn hier in der Sommerresidenz des Kurfürsten zu suchen hätten, wo doch sonst nur Adlige Zutritt hätten. Aber, so die Hofdame, sie würde bei den Raunheimern eine Ausnahme machen und ihnen das Schloss zeigen und sie in die Art des Lebens bei Hofe einführen. Der Kurfürst  gehe nämlich gerade seiner Leidenschaft der Schnepfenjagd nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der Zeremonie des  morgendlichen Aufstehens in den kurfürstlichen Schlafräumen mit dem dazugehörigen Waschen, was nur aus dem Benetzen  der Wangen aus einer kleinen Schale bestand, bis hin zum Ankleiden erfuhren die Raunheimer  alles was zum morgendlichen Ritus an einem adligen Hof gehörte.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich gehörte hierzu auch der Gang zum Stuhl in einem kleinen abgetrennten Räumchen. Gebadet wurde höchstens einmal in der Woche, da man fürchtete, das Wasser könne durch die Poren in den Körper eindringen und Krankheiten übertragen oder das blaue Blut verdünnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gespeist wurde an einer Tafel, die auf beweglichen Stützen stand und die man am Ende des Dinierens leicht wieder aufheben konnte. Das Service bestand aus Frankenthaler kurfürstlichen Porzellanmanufaktur. Die Gabel  als Besteck  war damals gewöhnungsbedürftig und noch nicht allzu lange in Gebrauch. Im Spielzimmer waren zur Unterhaltung Schachspiele und Kartenspiele zu sehen. Interessant war auch ein Blick  in eine kleine Stube, in der die Kleider der Kurfürstin und der 25 Hofdamen repariert wurden. Gewaschen wurden diese übrigens nie, sondern nur die Unterkleider, die die adligen Damen trugen. Auch ein Blick in die Puderstube durfte geworfen werden. Hierzu erging auch eine Information über die Perücken, die über den geschorenen eigenen Haaren getragen wurden. So manches kleine Tier kam zum Vorschein, wenn die Perücke abgenommen wurde. Deswegen trugen manche auch Flohfallen in der Perücke oder unter dem Kleid. Nach der Verabschiedung aus den Schlosszimmern durch die Hofdame speisten die Raunheimer Bürgerlichen im Schlossrestaurant mit kurfürstlichem Ambiente. Anschießend erfolgte individuell ein Lustwandeln durch den herrlichen Schlossgarten, in dem es viel zu entdecken gab, u.a. ein Badehaus, ein perspektivischer Blick zum sogenannten „Ende der Welt“ ,ein Apollotempel mit Delphinbrunnen, ein römisches Wasserkastell mit Aquädukt und besonders meditativ wirkte die älteste Mosche auf deutschem Boden mit Garten und Wandelhof  mit langen Gebetsgängen und originellen Pavillions. Beeindruckt und erfüllt von diesem besonderen Erlebnis fuhren die 47 Raunheimerinnen und Raunheimer wieder in ihr bürgerliches Leben im 21. Jahrhundert zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Autor: Fritz Radlinger</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Gottesdienst an Christi Himmelfahrt</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 16:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt.png"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="Gottesdienst Christi Himmelfahrt" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt.png" alt="" width="324" height="641" /></a></p>
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		<title>Anmeldung zum Abenteuer-Lager 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 18:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr gibt es wieder viel Spiel und Spaß für euch! Es warten aufregende Bibelgeschichten mit spannenden Abenteuern von starken Kämpfern und mutigen Frauen. Dazu kommen tolle Workshops, viel toben im Freien, ein nettes Team und lustige Spiele &#8230; <a href="http://www.mlg-raunheim.de/2011/04/anmeldung-zum-abenteuer-lager-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/04/Unbenannt.png"><img class="alignleft size-full wp-image-967" title="IndianaJones" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/04/Unbenannt.png" alt="" width="160" height="159" /></a>Auch in diesem Jahr gibt es wieder viel Spiel und Spaß für euch! Es warten aufregende Bibelgeschichten mit spannenden Abenteuern von starken Kämpfern und mutigen Frauen. Dazu kommen tolle Workshops, viel toben im Freien, ein nettes Team und lustige Spiele für Jungen und Mädchen.</p>
<p>Alle weiteren Informationen sind in der Anmeldung zu finden:<br />
<a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/04/Zeltlager_Anmeldung_2011.pdf">Zeltlager Anmeldung 2011</a></p>
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		<title>Einladung zum Ostermarkt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 12:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiviert]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/04/ostermarkt.png"><img class="size-full wp-image-947 aligncenter" title="Ostermarkt 2011" src="http://www.mlg-raunheim.de/wp-content/uploads/2011/04/ostermarkt.png" alt="" width="326" height="669" /></a></p>
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